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SMILE Pro: Augen lasern mit dem ZEISS VISUMAX 800

Was ist das neue SMILE-Pro Laserverfahren und für wen ist es besonders geeignet?

Augen lasern Smile Pro

Das SMILE-Pro-Verfahren revolutioniert die Augenlaserkorrektur für Menschen mit Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit (Myopie) und Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Dieses minimalinvasive Verfahren benötigt pro Auge nur etwa 4 Minuten und dauert insgesamt ca. 1SMILE Pro gehört zu den modernen Verfahren der refraktiven Laserchirurgie und wird zur Korrektur bestimmter Fehlsichtigkeiten eingesetzt. Das Verfahren kommt ohne den für LASIK oder Femto-LASIK typischen größeren Hornhaut-Flap aus. Stattdessen wird im Inneren der Hornhaut ein kleines linsenförmiges Gewebestück – das sogenannte Lentikel – erzeugt und über einen kleinen Zugang entfernt.

Eine zentrale Rolle spielt dabei der ZEISS VISUMAX 800. Der moderne Femtosekundenlaser wurde speziell für hochpräzise refraktive Eingriffe entwickelt und ermöglicht die besonders schnelle Durchführung des Laserschritts bei SMILE Pro.

Das Verfahren kommt insbesondere für Menschen mit Kurzsichtigkeit (Myopie) und Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) infrage. Ob SMILE Pro für die individuellen Augen geeignet ist, wird im Rahmen einer ausführlichen Voruntersuchung festgestellt.

💡 SMILE Pro im Überblick

SMILE Pro (Small Incision Lenticule Extraction) ist ein modernes Augenlaser-Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Mit dem ZEISS VISUMAX 800 wird innerhalb der Hornhaut ein exakt berechnetes Lentikel erzeugt und anschließend über einen kleinen Zugang entfernt. Im Gegensatz zu LASIK oder Femto-LASIK ist dafür kein größerer Hornhaut-Flap erforderlich. SMILE Pro wird insbesondere zur Korrektur von Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung eingesetzt.

Was ist SMILE Pro?

SMILE steht für Small Incision Lenticule Extraction. Das Verfahren unterscheidet sich in seiner Funktionsweise von Augenlaser-Methoden wie LASIK oder Femto-LASIK.

Bei SMILE Pro erzeugt der Femtosekundenlaser direkt innerhalb der Hornhaut ein exakt berechnetes, linsenförmiges Gewebestück – das sogenannte Lentikel. Gleichzeitig wird ein kleiner Zugang zur Hornhaut geschaffen.

Über diesen Zugang löst der Operateur das Lentikel und entfernt es. Dadurch verändert sich die Form der Hornhaut und damit ihre Brechkraft. Ziel der Behandlung ist es, die bestehende Fehlsichtigkeit zu korrigieren und die Abhängigkeit von Brille oder Kontaktlinsen zu reduzieren.

Ein größerer Hornhaut-Flap ist bei SMILE Pro nicht erforderlich.

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ZEISS VISUMAX 800: Die Technologie hinter SMILE Pro

Der ZEISS VISUMAX 800 ist ein zentraler Bestandteil der SMILE-Pro-Behandlung. Während SMILE Pro das Behandlungsverfahren bezeichnet, ist der VISUMAX 800 das dabei eingesetzte Lasersystem von ZEISS.

Der VISUMAX 800 ist ein moderner Femtosekundenlaser. Femtosekundenlaser arbeiten mit extrem kurzen Laserpulsen und ermöglichen dadurch eine präzise Gewebetrennung innerhalb der Hornhaut.

Bei SMILE Pro übernimmt der ZEISS VISUMAX 800 insbesondere zwei Aufgaben: Er erzeugt das exakt berechnete Lentikel innerhalb der Hornhaut und schafft gleichzeitig den kleinen Zugang, über den dieses anschließend entfernt werden kann.

Eine wesentliche Weiterentwicklung des VISUMAX 800 gegenüber früheren Systemgenerationen ist die hohe Geschwindigkeit des Lasersystems. Dadurch kann der eigentliche Laserschritt innerhalb sehr kurzer Zeit erfolgen.

Warum ist der ZEISS VISUMAX 800 bei SMILE Pro wichtig?

Die präzise Erzeugung des Lentikels ist für das SMILE-Pro-Verfahren entscheidend. Form und Dimension des Lentikels werden individuell anhand der zuvor ermittelten Korrekturwerte berechnet.

Der VISUMAX 800 erzeugt dieses Lentikel innerhalb der Hornhaut. Anschließend wird es vom Operateur über den kleinen Zugang entfernt. Durch die Entfernung verändert sich die Hornhautkrümmung und damit die Brechkraft des Auges.

Der VISUMAX 800 ermöglicht zudem einen sehr kurzen eigentlichen Laserschritt. Der gesamte Eingriff dauert länger, da Vorbereitung, Positionierung, Lentikelextraktion und anschließende Kontrolle hinzukommen.

Wie läuft SMILE Pro ab?

Die SMILE-Pro-Behandlung wird üblicherweise ambulant durchgeführt. Eine Vollnarkose ist normalerweise nicht erforderlich. Stattdessen wird die Oberfläche des Auges mit speziellen Augentropfen örtlich betäubt.

1. Betäubung und Vorbereitung

Vor Beginn des Eingriffs werden betäubende Augentropfen verabreicht. Anschließend wird das Auge für die Behandlung vorbereitet und am ZEISS VISUMAX 800 positioniert.

2. Positionierung des Auges

Das Auge wird mit dem Lasersystem gekoppelt und während des eigentlichen Laserschritts stabilisiert.

3. Erzeugung des Lentikels

Der ZEISS VISUMAX 800 erzeugt innerhalb der Hornhaut ein linsenförmiges Gewebestück. Form und Dicke dieses Lentikels entsprechen der zuvor berechneten Korrektur.

4. Erzeugung des kleinen Zugangs

Zusätzlich erzeugt der Laser eine kleine Öffnung an der Hornhaut. Ein größerer Hornhaut-Flap ist nicht erforderlich.

5. Entfernung des Lentikels

Der Operateur löst das vorbereitete Lentikel aus dem umliegenden Hornhautgewebe und entfernt es vorsichtig durch den kleinen Zugang.

6. Abschließende Kontrolle

Nach Entfernung des Lentikels wird das Auge kontrolliert. Da kein Hornhaut-Flap angelegt wurde, muss anschließend auch keine Hornhautlamelle zurückpositioniert werden.

Wie lange dauert SMILE Pro?

Ein charakteristisches Merkmal der Behandlung mit dem ZEISS VISUMAX 800 ist der kurze eigentliche Laserschritt.

Für Patienten umfasst die Behandlung jedoch mehr als die reine Laseranwendung. Zum gesamten Ablauf gehören unter anderem die Vorbereitung und Betäubung, die Positionierung am Lasersystem, die Erzeugung des Lentikels, dessen Entfernung und die anschließende Kontrolle.

Für den Aufenthalt im Augenzentrum sollte deshalb deutlich mehr Zeit eingeplant werden als für den eigentlichen Laserschritt.

Für wen eignet sich SMILE Pro?

SMILE Pro kommt nicht für jede Fehlsichtigkeit und nicht für jedes Auge gleichermaßen infrage. Ob eine Behandlung möglich und medizinisch sinnvoll ist, hängt von mehreren Faktoren ab.

Zu den wichtigsten Anwendungsbereichen gehören Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung.

Kurzsichtigkeit (Myopie)

SMILE Pro wird insbesondere zur Korrektur von Kurzsichtigkeit eingesetzt. Auch höhere Kurzsichtigkeiten können abhängig von den individuellen anatomischen Voraussetzungen grundsätzlich für eine Behandlung infrage kommen.

Entscheidend ist jedoch nicht allein die Zahl der Dioptrien. Unter anderem müssen Hornhautdicke, Hornhautform und weitere medizinische Voraussetzungen berücksichtigt werden.

Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)

Auch bestimmte Formen der Hornhautverkrümmung können mit SMILE Pro korrigiert werden. Ob und in welchem Umfang eine Behandlung möglich ist, hängt von der individuellen Ausprägung des Astigmatismus und den anatomischen Voraussetzungen des Auges ab.

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SMILE Pro für Sportler und aktive Menschen

Da bei SMILE Pro kein größerer Hornhaut-Flap angelegt wird, kann das Verfahren insbesondere für sportlich aktive Menschen interessant sein.

Bei LASIK und Femto-LASIK wird eine dünne Hornhautlamelle erzeugt. Bei SMILE Pro gibt es diesen Flap nicht. Das kann bei Tätigkeiten oder Sportarten, bei denen mechanische Einwirkungen auf das Auge auftreten können, ein relevantes Kriterium bei der Wahl des Verfahrens sein.

Das bedeutet allerdings nicht, dass unmittelbar nach der Behandlung wieder uneingeschränkt Sport betrieben werden sollte. Auch nach SMILE Pro benötigt das Auge Zeit zur Heilung. Wann bestimmte Sportarten wieder aufgenommen werden können, sollte mit dem behandelnden Augenarzt abgestimmt werden.

SMILE Pro bei trockenen Augen

Trockene Augen gehören zu den möglichen Beschwerden nach refraktiven Eingriffen.

Da SMILE Pro ohne größeren Hornhaut-Flap auskommt und die Hornhautoberfläche nur über einen kleinen Zugang eröffnet wird, unterscheidet sich der Eingriff hinsichtlich der Beeinflussung der Hornhaut von LASIK und Femto-LASIK.

Dennoch können auch nach SMILE Pro trockene Augen auftreten. Bereits bestehende Beschwerden des Tränenfilms sollten deshalb bei der Voruntersuchung angesprochen und sorgfältig untersucht werden.

Welche Voraussetzungen müssen für SMILE Pro erfüllt sein?

Neben Art und Stärke der Fehlsichtigkeit spielen weitere medizinische Faktoren eine wichtige Rolle.

Zu den Voraussetzungen können unter anderem gehören:

  • ausreichendes Mindestalter
  • stabile Dioptrienwerte
  • geeignete Hornhautdicke
  • geeignete Hornhautform und -struktur
  • gesunde Augenoberfläche
  • keine relevanten Hornhauterkrankungen
  • keine anderen medizinischen Gegenanzeigen

Allein anhand der Brillenwerte lässt sich deshalb nicht beurteilen, ob SMILE Pro möglich ist.

Voruntersuchung für SMILE Pro

Vor einer SMILE-Pro-Behandlung werden die Augen umfassend untersucht und vermessen. Eine besondere Bedeutung hat dabei die genaue Beurteilung der Hornhaut.

Zu den möglichen Untersuchungen gehören:

  • Bestimmung der aktuellen Sehschärfe
  • objektive und subjektive Refraktion
  • Hornhauttopographie beziehungsweise -tomographie
  • Pachymetrie zur Bestimmung der Hornhautdicke
  • Untersuchung des Tränenfilms
  • Messung des Augeninnendrucks
  • Pupillenmessung
  • Untersuchung des vorderen und hinteren Augenabschnitts

Aus den erhobenen Befunden ergibt sich, ob SMILE Pro medizinisch infrage kommt oder ein anderes Verfahren besser geeignet sein könnte.

💡 Gut zu wissen

Bei der Voruntersuchung für SMILE Pro wird insbesondere die Hornhaut detailliert vermessen. Form, Dicke und Struktur der Hornhaut sind wichtige Faktoren für die Beurteilung, ob das Lentikelverfahren mit dem ZEISS VISUMAX 800 infrage kommt.

Werden für die Untersuchung pupillenerweiternde Augentropfen eingesetzt, kann das Sehvermögen anschließend vorübergehend verschwommen sein und die Lichtempfindlichkeit zunehmen. In diesem Fall sollten Sie nicht selbst Auto fahren und für den Heimweg möglichst eine Begleitperson oder öffentliche Verkehrsmittel einplanen.

Heilung nach SMILE Pro

Da bei SMILE Pro kein größerer Hornhaut-Flap angelegt wird und die Hornhautoberfläche nicht wie bei einem Oberflächenverfahren großflächig behandelt werden muss, kann die funktionelle Erholung vergleichsweise schnell erfolgen.

Direkt nach dem Eingriff kann das Sehvermögen dennoch zunächst verschwommen oder schwankend sein. Auch Fremdkörpergefühl, tränende Augen, Lichtempfindlichkeit, leichtes Brennen, trockene Augen oder eine erhöhte Blendempfindlichkeit können vorübergehend auftreten.

Das Sehvermögen kann sich bereits während der ersten Tage deutlich verbessern. Wann die endgültige Sehschärfe erreicht und stabil ist, unterscheidet sich jedoch von Patient zu Patient.

Was ist nach SMILE Pro zu beachten?

Nach der Behandlung sollten die Augen zunächst geschont werden. Insbesondere das Reiben der Augen sollte vermieden werden.

Verordnete Augentropfen sollten entsprechend den ärztlichen Vorgaben angewendet und die vorgesehenen Kontrolluntersuchungen wahrgenommen werden.

Wann Aktivitäten wie Sport, Schwimmen, Sauna oder Augen-Make-up wieder möglich sind, hängt vom individuellen Heilungsverlauf ab.

Auch Autofahren sollte erst wieder erfolgen, wenn eine ausreichende Sehfähigkeit erreicht wurde und aus augenärztlicher Sicht nichts dagegenspricht.

Welche Vorteile bietet SMILE Pro?

Eine wesentliche Besonderheit von SMILE Pro ist die Behandlung ohne größeren Hornhaut-Flap. Daraus ergeben sich verschiedene Eigenschaften, die das Verfahren von LASIK und Femto-LASIK unterscheiden.

Zu den möglichen Vorteilen gehören:

  • kein größerer Hornhaut-Flap erforderlich
  • flapbedingte Komplikationen entfallen
  • kleiner Zugang zur Hornhaut
  • sehr kurzer Laserschritt mit dem ZEISS VISUMAX 800
  • schnelle funktionelle Erholung möglich
  • moderne Femtosekundenlaser-Technologie
  • vergleichsweise geringe Beeinträchtigung der Hornhautoberfläche
  • kann für bestimmte sportlich aktive Patienten interessant sein

Welche dieser Eigenschaften im individuellen Fall tatsächlich einen Vorteil darstellt, hängt von den persönlichen und medizinischen Voraussetzungen ab.

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Welche Risiken und Nebenwirkungen hat SMILE Pro?

Auch bei SMILE Pro handelt es sich um einen operativen Eingriff am Auge. Risiken und Nebenwirkungen können trotz moderner Lasertechnik nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Mögliche vorübergehende Beschwerden sind unter anderem:

  • trockene Augen
  • Fremdkörpergefühl
  • Lichtempfindlichkeit
  • Halos um Lichtquellen
  • erhöhte Blendempfindlichkeit
  • schwankendes Sehvermögen

Darüber hinaus können beispielsweise Unter- oder Überkorrekturen auftreten. Auch Infektionen, Entzündungen oder andere Komplikationen sind grundsätzlich möglich.

Ein Unterschied gegenüber LASIK und Femto-LASIK besteht darin, dass kein größerer Hornhaut-Flap erzeugt wird. Dadurch entfallen die speziell mit einem solchen Flap verbundenen Komplikationen.

SMILE Pro ist deshalb jedoch nicht risikofrei. Eine sorgfältige Voruntersuchung und Auswahl geeigneter Patienten sind entscheidend.

Ist die Korrektur durch SMILE Pro dauerhaft?

Die durch die Entfernung des Lentikels hervorgerufene Veränderung der Hornhaut ist grundsätzlich dauerhaft. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich die Sehstärke im weiteren Leben nicht mehr verändern kann.

Auch nach einer erfolgreichen SMILE-Pro-Behandlung unterliegen die Augen natürlichen Veränderungen und Alterungsprozessen.

Insbesondere die Alterssichtigkeit kann sich später unabhängig von der früheren Laserbehandlung entwickeln. Ebenso kann sich bei einzelnen Patienten im Laufe der Jahre erneut eine Fehlsichtigkeit zeigen.

SMILE Pro kann daher langfristig die Abhängigkeit von Brille oder Kontaktlinsen reduzieren, garantiert aber nicht, dass lebenslang keinerlei Sehhilfe mehr erforderlich sein wird.

SMILE Pro oder Femto-LASIK?

SMILE Pro und Femto-LASIK verfolgen dasselbe übergeordnete Ziel, verändern die Hornhaut jedoch auf unterschiedliche Weise.

Bei der Femto-LASIK wird zunächst mit einem Femtosekundenlaser ein dünner Hornhaut-Flap erzeugt. Dieser wird angehoben. Anschließend modelliert ein Excimerlaser das darunterliegende Hornhautgewebe. Danach wird der Flap wieder zurückgelegt.

Bei SMILE Pro ist kein solcher Flap erforderlich. Der ZEISS VISUMAX 800 erzeugt stattdessen ein Lentikel innerhalb der Hornhaut. Dieses wird anschließend über einen kleinen Zugang entfernt.

Ein wesentlicher Unterschied besteht somit in der Art, wie die Korrektur innerhalb der Hornhaut durchgeführt wird.

Welches Verfahren besser geeignet ist, hängt von der individuellen Anatomie des Auges, der Fehlsichtigkeit und weiteren medizinischen Faktoren ab.

SMILE Pro oder LASIK?

Auch gegenüber der klassischen LASIK ist die fehlende Flap-Präparation einer der wesentlichen Unterschiede.

Bei LASIK wird ein Hornhaut-Flap erzeugt und anschließend darunterliegendes Gewebe mit einem Excimerlaser modelliert. Bei SMILE Pro erfolgt die Korrektur durch die Entfernung eines zuvor mit dem Femtosekundenlaser erzeugten Lentikels.

Es handelt sich somit um unterschiedliche operative Prinzipien zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit.

SMILE Pro oder Trans-PRK?

Sowohl SMILE Pro als auch Trans-PRK kommen ohne einen LASIK-Flap aus. Dennoch unterscheiden sich die Verfahren deutlich.

Bei der Trans-PRK wird die Hornhaut von der Oberfläche aus behandelt. Das Epithel wird laserbasiert entfernt und muss sich anschließend regenerieren.

Bei SMILE Pro wird dagegen innerhalb der Hornhaut ein Lentikel erzeugt und durch einen kleinen Zugang entfernt.

Die unterschiedliche Behandlung der Hornhautoberfläche wirkt sich unter anderem auf die frühe Heilungsphase und die Beschwerden nach dem Eingriff aus.

Was kostet SMILE Pro?

Die Kosten einer SMILE-Pro-Behandlung unterscheiden sich je nach Augenzentrum und Umfang der enthaltenen Leistungen.

Bei einem Preisvergleich sollte deshalb nicht ausschließlich auf einen angegebenen Preis pro Auge geachtet werden. Wichtig ist auch, welche Leistungen im Gesamtpreis enthalten sind.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • Eignungsuntersuchung
  • ausführliche Voruntersuchung
  • SMILE-Pro-Behandlung
  • Kontrolluntersuchungen
  • Nachsorge
💡 Wichtig zu den Kosten

Die Kosten einer SMILE-Pro-Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen. Private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen können sich – abhängig vom Tarif und der medizinischen Notwendigkeit – teilweise oder vollständig an den Behandlungskosten beteiligen. Ob eine Erstattung möglich ist, sollte vor der Behandlung direkt mit der jeweiligen Versicherung geklärt werden.

Vor- und Nachteile von SMILE Pro

+ Vorteile

  • Kein größerer Hornhaut-Flap erforderlich
  • Flapbedingte Risiken entfallen
  • Kleiner Zugang zur Hornhaut
  • Sehr kurzer Laserschritt mit dem ZEISS VISUMAX 800
  • Schnelle funktionelle Erholung möglich
  • Moderne Femtosekundenlaser-Technologie
  • Kann für bestimmte sportlich aktive Patienten interessant sein

Nachteile

  • Nicht für jede Fehlsichtigkeit geeignet
  • Nicht jedes Auge erfüllt die anatomischen Voraussetzungen
  • Trockene Augen und andere vorübergehende Beschwerden sind weiterhin möglich
  • Unter- oder Überkorrekturen können auftreten
  • Die Veränderung der Hornhaut ist nicht einfach rückgängig zu machen
  • Eine mögliche Nachkorrektur muss individuell geplant werden
  • Kosten können über denen mancher älterer Augenlaser-Verfahren liegen

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SMILE Pro mit dem ZEISS VISUMAX 800 – für wen lohnt sich das Verfahren?

SMILE Pro erweitert die Möglichkeiten der modernen refraktiven Chirurgie um ein Verfahren, das ohne größeren Hornhaut-Flap auskommt und die Korrektur der Fehlsichtigkeit durch die Entfernung eines Lentikels ermöglicht.

Der ZEISS VISUMAX 800 bildet dabei die technologische Grundlage der Behandlung. Mit dem Femtosekundenlaser werden sowohl das Lentikel innerhalb der Hornhaut als auch der kleine Zugang für dessen Entfernung erzeugt.

Ob SMILE Pro gegenüber LASIK, Femto-LASIK oder einem Oberflächenverfahren die geeignete Wahl darstellt, lässt sich jedoch nur individuell beurteilen.

Eine umfassende Voruntersuchung sollte deshalb nicht lediglich beantworten, ob SMILE Pro grundsätzlich möglich ist. Entscheidend ist vielmehr, welches Augenlaser-Verfahren für die jeweiligen Augen und die bestehende Fehlsichtigkeit medizinisch am besten geeignet ist.

Häufige Fragen zu SMILE Pro

Was ist der Unterschied zwischen SMILE und SMILE Pro?

Beide Verfahren basieren auf dem Prinzip der Small Incision Lenticule Extraction. Dabei wird innerhalb der Hornhaut ein Lentikel erzeugt und anschließend über einen kleinen Zugang entfernt. SMILE Pro bezeichnet die neuere technische Umsetzung des Verfahrens mit dem ZEISS VISUMAX 800. Ein wesentlicher Unterschied liegt damit in der verwendeten Lasergeneration und dem deutlich beschleunigten Laserschritt.

Ist SMILE Pro schmerzhaft?

Vor dem Eingriff wird die Augenoberfläche mit speziellen Augentropfen örtlich betäubt. Die eigentliche Behandlung wird deshalb üblicherweise nicht als schmerzhaft wahrgenommen. Während und unmittelbar nach dem Eingriff können Druckgefühl, Fremdkörpergefühl, Brennen oder tränende Augen auftreten. Diese Beschwerden sind meist vorübergehend.

Wie schnell sieht man nach SMILE Pro wieder scharf?

Das Sehvermögen kann sich bereits innerhalb der ersten Tage deutlich verbessern. Unmittelbar nach der Behandlung ist verschwommenes oder schwankendes Sehen jedoch möglich. Die funktionelle Erholung erfolgt häufig vergleichsweise schnell, während die vollständige Stabilisierung des Ergebnisses länger dauern kann.

Für welche Fehlsichtigkeiten eignet sich SMILE Pro?

SMILE Pro wird insbesondere zur Korrektur von Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung eingesetzt. Ob eine konkrete Fehlsichtigkeit behandelt werden kann, lässt sich jedoch nicht allein anhand der Dioptrienzahl entscheiden. Hornhautdicke, Hornhautform, Stabilität der Fehlsichtigkeit und weitere medizinische Faktoren müssen ebenfalls berücksichtigt werden.

Kann SMILE Pro bei hoher Kurzsichtigkeit eingesetzt werden?

SMILE Pro kann grundsätzlich auch bei höheren Kurzsichtigkeiten infrage kommen. Ob eine Behandlung möglich ist, hängt jedoch nicht allein von den Dioptrienwerten ab. Insbesondere Hornhautdicke, Hornhautform und weitere anatomische Voraussetzungen müssen berücksichtigt werden.

Kann SMILE Pro eine Hornhautverkrümmung korrigieren?

Ja, bestimmte Formen einer Hornhautverkrümmung können mit SMILE Pro behandelt werden. Welche Werte im konkreten Fall behandelbar sind, muss im Rahmen der Voruntersuchung festgestellt werden.

Ist SMILE Pro für Sportler geeignet?

Die fehlende Flap-Präparation kann für sportlich aktive Menschen ein interessantes Merkmal sein. Bei SMILE Pro gibt es keinen größeren Hornhaut-Flap. Das bedeutet jedoch nicht, dass direkt nach der Behandlung wieder uneingeschränkt Sport möglich ist. Während der Heilungsphase müssen die Empfehlungen des behandelnden Augenarztes beachtet werden.

Kann SMILE Pro trockene Augen verursachen?

Ja. Trockene Augen können auch nach SMILE Pro auftreten. Da bei dem Verfahren kein größerer Hornhaut-Flap angelegt wird, unterscheidet sich die Beeinflussung der Hornhaut von einer LASIK oder Femto-LASIK. Bestehende Probleme mit trockenen Augen sollten dennoch bereits bei der Voruntersuchung abgeklärt werden.

Wann kann ich nach SMILE Pro wieder arbeiten?

Das hängt vom individuellen Heilungsverlauf und von der beruflichen Tätigkeit ab. Viele Patienten können vergleichsweise schnell wieder alltäglichen Tätigkeiten nachgehen. Bei intensiver Bildschirmarbeit, staubiger Umgebung, körperlich anstrengender Arbeit oder Tätigkeiten mit Verletzungsrisiko kann eine längere Pause sinnvoll sein.

Wann darf ich nach SMILE Pro wieder Auto fahren?

Direkt nach der Behandlung sollte nicht selbst Auto gefahren werden. Wann die Fahrtüchtigkeit wieder gegeben ist, hängt von der erreichten Sehschärfe und dem individuellen Heilungsverlauf ab.

Wie lange hält das Ergebnis von SMILE Pro?

Die durch die Lentikelentfernung erzeugte Veränderung der Hornhaut ist grundsätzlich dauerhaft. Trotzdem kann sich das Auge im weiteren Leben verändern. Insbesondere die Alterssichtigkeit wird durch SMILE Pro nicht verhindert. Auch Veränderungen der Fehlsichtigkeit sind langfristig grundsätzlich möglich.

Kann SMILE Pro nachkorrigiert werden?

Eine Nachkorrektur kann unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein. Welche Methode dafür infrage kommt, hängt unter anderem von der verbliebenen Fehlsichtigkeit, der Hornhaut und dem ursprünglichen Eingriff ab. Vor einer möglichen Nachbehandlung ist deshalb erneut eine ausführliche Untersuchung erforderlich.

Ist SMILE Pro besser als Femto-LASIK?

Nicht grundsätzlich. Beide Verfahren haben unterschiedliche technische Eigenschaften sowie mögliche Vor- und Nachteile. SMILE Pro kommt ohne größeren Hornhaut-Flap aus, während bei Femto-LASIK ein Flap angelegt und die Korrektur anschließend mit einem Excimerlaser durchgeführt wird. Welche Methode besser geeignet ist, hängt von den individuellen Augen und medizinischen Voraussetzungen ab.

Was kostet SMILE Pro?

Die Kosten unterscheiden sich zwischen den Augenzentren und können davon abhängen, welche Untersuchungen und Nachsorgeleistungen im Angebot enthalten sind. Bei einem Vergleich sollte daher nicht nur der Preis für den eigentlichen Eingriff betrachtet werden.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für SMILE Pro?

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen refraktive Augenlaser-Behandlungen in der Regel nicht. Bei privaten Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen kann abhängig vom Tarif und der individuellen medizinischen Situation eine teilweise oder vollständige Erstattung möglich sein. Eine mögliche Kostenübernahme sollte vor dem Eingriff mit dem Versicherer geklärt werden.

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Hinweis: Unabhängige Orientierung für Ihre Augenbehandlung.
aumedo ist selbst kein Augenzentrum und führt keine Behandlungen durch. Wir bieten Ihnen einen Überblick über spezialisierte Augenzentren, Behandlungsmöglichkeiten und wichtige Kriterien für die Wahl eines geeigneten Anbieters. Die Informationen ersetzen keine individuelle augenärztliche Beratung oder Untersuchung.

Foto von © Patrick-Daxenbichler / Fotolia

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