Augen lasern Kosten: Was kostet eine Augenlaserbehandlung?

© Mirel Kipioro @iStock

Wer über eine Augenlaserbehandlung nachdenkt, möchte meist früh wissen, welche Kosten auf ihn zukommen. Eine pauschale Antwort ist allerdings schwierig: Die Kosten für das Augenlasern hängen vor allem vom gewählten Verfahren, dem behandelnden Augenzentrum und dem Umfang der enthaltenen Leistungen ab.

Als grobe Orientierung sollten Patienten in Deutschland mit etwa 800 bis 3.000 Euro pro Auge rechnen. Moderne Verfahren wie SMILE Pro sind in der Regel teurer als klassische Oberflächenverfahren wie PRK. Auch Voruntersuchungen, Nachkontrollen und zusätzliche Leistungen können den Gesamtpreis beeinflussen.

Wichtig ist deshalb, bei einem Preisvergleich nicht ausschließlich auf den beworbenen Einstiegspreis zu achten. Entscheidend ist, welche Leistungen tatsächlich im Angebot enthalten sind.

Augenlasern Kosten im Überblick
SMILE Pro ca. 2.000–3.000 €
Femto-LASIK ca. 1.250–2.600 €
LASIK ca. 1.000–2.500 €
LASEK ca. 900–1.500 €
PRK ca. 800–1.500 €
Trans-PRK ca. 1.000–1.800 €

Preise jeweils pro Auge. Die Angaben dienen als Orientierung. Die tatsächlichen Kosten können je nach Augenzentrum, Fehlsichtigkeit, eingesetzter Technik und enthaltenem Leistungsumfang abweichen.

Was kostet Augenlasern?

Die Preisspanne für eine Augenlaserbehandlung ist vergleichsweise groß. Je nach Verfahren können für die Behandlung beider Augen insgesamt mehrere Tausend Euro anfallen.

Typische Preisbereiche liegen ungefähr bei:

  • Trans-PRK: etwa 800 bis 1.800 Euro pro Auge
  • LASIK: etwa 1.000 bis 2.000 Euro pro Auge
  • Femto-LASIK: etwa 1.250 bis 2.600 Euro pro Auge
  • SMILE Pro: etwa 2.000 bis 3.000 Euro pro Auge

Bei diesen Angaben handelt es sich um Orientierungswerte. Die tatsächlichen Preise können zwischen einzelnen Ärzten und Augenzentren deutlich abweichen.

Manche Anbieter nennen zudem einen Einstiegspreis, der nur unter bestimmten Voraussetzungen gilt. Patienten sollten deshalb immer nach den Gesamtkosten der Behandlung für beide Augen fragen und klären, welche Untersuchungen und Nachkontrollen darin enthalten sind.

Warum unterscheiden sich die Kosten beim Augenlasern?

Nicht jede Augenlaserbehandlung ist gleich. Bereits die verwendete Methode hat erheblichen Einfluss auf den Preis.

Moderne Lasersysteme und aufwendigere Verfahren verursachen für ein Augenzentrum höhere Investitions- und Betriebskosten. Gleichzeitig unterscheiden sich die Anforderungen an Diagnostik und Behandlung von Patient zu Patient.

Zu den wichtigsten Faktoren für die Kosten gehören:

  • gewähltes Augenlaser-Verfahren
  • Art und Stärke der Fehlsichtigkeit
  • Umfang der Voruntersuchung
  • eingesetzte Laser- und Diagnosetechnik
  • Erfahrung und Spezialisierung des behandelnden Arztes
  • Standort des Augenzentrums
  • Anzahl der enthaltenen Nachkontrollen
  • zusätzliche Untersuchungen oder Leistungen

Ein niedriger Preis bedeutet deshalb nicht automatisch, dass ein Angebot günstiger ist. Werden beispielsweise Voruntersuchung oder Nachsorge separat berechnet, kann sich der zunächst genannte Preis deutlich erhöhen.

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LASIK Kosten

Die LASIK gehört zu den bekanntesten Verfahren zur Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung.

Bei der Behandlung wird zunächst eine dünne Hornhautlamelle, der sogenannte Flap, erzeugt und zur Seite geklappt. Anschließend modelliert ein Excimer-Laser die darunterliegende Hornhaut entsprechend der vorhandenen Fehlsichtigkeit.

Für eine LASIK sollten Patienten mit Kosten von ungefähr 1.000 bis 2.000 Euro pro Auge rechnen.

Wie hoch der tatsächliche Preis ausfällt, hängt vom jeweiligen Anbieter und den enthaltenen Leistungen ab. Insbesondere sollte vor der Behandlung geklärt werden, ob Voruntersuchungen und postoperative Kontrollen bereits im Preis enthalten sind.

Femto-LASIK Kosten

Die Femto-LASIK ist eine Weiterentwicklung der klassischen LASIK. Der Hornhaut-Flap wird hierbei nicht mechanisch, sondern mithilfe eines Femtosekundenlasers erzeugt. Anschließend erfolgt die eigentliche Korrektur der Fehlsichtigkeit mit einem Excimer-Laser.

Aufgrund der eingesetzten Lasertechnik liegen die Kosten häufig etwas höher als bei einer klassischen LASIK.

Als Orientierung kann mit ungefähr 1.250 bis 2.600 Euro pro Auge gerechnet werden.

Die genaue Höhe hängt unter anderem von der verwendeten Technologie, dem Behandlungszentrum und dem Umfang der Vor- und Nachsorge ab.

SMILE Pro Kosten

SMILE Pro gehört zu den modernen minimalinvasiven Augenlaser-Verfahren. Anders als bei LASIK oder Femto-LASIK wird dabei kein größerer Hornhaut-Flap angelegt.

Der Femtosekundenlaser erzeugt innerhalb der Hornhaut ein kleines Gewebestück, den sogenannten Lentikel. Dieser wird anschließend über einen kleinen Zugang entfernt. Dadurch verändert sich die Brechkraft der Hornhaut.

SMILE Pro wird insbesondere zur Behandlung von Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung eingesetzt.

Die Kosten liegen häufig bei ungefähr 2.000 bis 3.000 Euro pro Auge. Damit gehört SMILE Pro zu den höherpreisigen Augenlaser-Verfahren.

Der höhere Preis ist unter anderem auf die eingesetzte Technologie und das spezialisierte Lasersystem zurückzuführen.

PRK und Trans-PRK Kosten

PRK und Trans-PRK gehören zu den sogenannten Oberflächenverfahren. Im Gegensatz zur LASIK wird dabei kein Hornhaut-Flap angelegt.

Bei der klassischen PRK wird zunächst die oberste Zellschicht der Hornhaut entfernt. Anschließend korrigiert ein Excimer-Laser die Fehlsichtigkeit. Bei der Trans-PRK kann auch die Entfernung des Epithels mit dem Laser erfolgen.

Die Kosten liegen je nach Anbieter und Verfahren häufig zwischen etwa 800 und 1.800 Euro pro Auge.

Damit können Oberflächenverfahren günstiger sein als Femto-LASIK oder SMILE Pro. Welches Verfahren gewählt wird, sollte jedoch nicht vom Preis abhängig gemacht werden. Entscheidend ist, welches Verfahren aufgrund der individuellen Eigenschaften der Augen medizinisch geeignet ist.

💡 Wichtig bei der Verfahrenswahl

Das günstigste Augenlaser-Verfahren ist nicht automatisch das geeignete Verfahren. Entscheidend sind unter anderem Fehlsichtigkeit, Hornhautdicke und Hornhautform sowie die individuellen Eigenschaften der Augen. Welches Verfahren medizinisch sinnvoll ist, sollte erst nach einer ausführlichen Voruntersuchung entschieden werden.

Was ist in den Kosten einer Augenlaserbehandlung enthalten?

Bei der Bewertung eines Angebots sollte nicht nur der eigentliche Lasereingriff betrachtet werden. Eine Augenlaserbehandlung besteht aus mehreren Schritten.

Vor dem Eingriff ist eine umfangreiche Untersuchung notwendig. Dabei wird unter anderem geprüft, ob die Hornhaut für die gewünschte Behandlung geeignet ist und ob Erkrankungen vorliegen, die gegen einen Eingriff sprechen.

Nach der Behandlung folgen Kontrolluntersuchungen, um den Heilungsverlauf zu beurteilen.

Je nach Anbieter können im Behandlungspreis beispielsweise folgende Leistungen enthalten sein:

  • Beratungsgespräch
  • ausführliche Voruntersuchung
  • Vermessung der Hornhaut
  • eigentliche Laserbehandlung
  • notwendige Medikamente unmittelbar nach dem Eingriff
  • erste Nachkontrolle
  • weitere Kontrolluntersuchungen
  • gegebenenfalls Nachbehandlungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums

Welche Leistungen enthalten sind, unterscheidet sich zwischen den Anbietern. Vor einer Entscheidung sollte deshalb nach einem möglichst transparenten Gesamtpreis gefragt werden.

Was kostet Augenlasern für beide Augen?

Da die meisten Patienten beide Augen behandeln lassen, sind die Gesamtkosten häufig wichtiger als der Preis pro Auge.

Bei einem Behandlungspreis von beispielsweise 1.500 Euro pro Auge entstehen für beide Augen Kosten von rund 3.000 Euro. Bei einem Verfahren mit 2.500 Euro pro Auge wären es entsprechend etwa 5.000 Euro.

Je nach Verfahren und Anbieter können die Gesamtkosten für beide Augen deshalb grob zwischen etwa 1.600 und 6.000 Euro liegen.

Hinzu können Leistungen kommen, die nicht Bestandteil des angebotenen Behandlungspreises sind.

Gerade bei Preisangaben wie „Augenlasern ab 799 Euro“ sollte deshalb geprüft werden, ob sich der Betrag auf ein Auge oder beide Augen bezieht und welche Leistungen tatsächlich enthalten sind.

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Übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten fürs Augenlasern?

Eine Augenlaserbehandlung zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit gehört grundsätzlich nicht zum regulären Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung.

Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung können in vielen Fällen mit einer Brille oder Kontaktlinsen ausgeglichen werden. Eine Laserbehandlung wird deshalb üblicherweise als Selbstzahlerleistung betrachtet.

Patienten müssen die Kosten in der Regel selbst übernehmen.

In besonderen medizinischen Situationen können individuelle Regelungen möglich sein. Wer prüfen möchte, ob im eigenen Fall eine Beteiligung infrage kommt, sollte dies vor der Behandlung direkt mit der Krankenkasse klären und eine mögliche Zusage schriftlich einholen.

💡 Wichtig zur Kostenübernahme

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für das Augenlasern in der Regel nicht. Die Behandlung gilt üblicherweise als Selbstzahlerleistung. Bei privaten Kranken- oder Zusatzversicherungen kann abhängig vom jeweiligen Tarif eine teilweise oder vollständige Erstattung möglich sein.

Übernimmt die private Krankenversicherung die Kosten fürs Augenlasern?

Bei privat Krankenversicherten lässt sich die Frage nach einer Kostenübernahme nicht pauschal beantworten.

Ob und in welcher Höhe eine private Krankenversicherung die Kosten einer Augenlaserbehandlung übernimmt, hängt insbesondere vom individuellen Versicherungsvertrag, dem gewählten Tarif und den Umständen des jeweiligen Falls ab.

Je nach Versicherung kann eine vollständige oder teilweise Erstattung möglich sein. In anderen Tarifen sind refraktive Eingriffe ausgeschlossen oder nur bis zu einem bestimmten Betrag erstattungsfähig.

Vor einer Behandlung sollten privat Versicherte deshalb ihren Versicherungsvertrag prüfen und sich direkt mit ihrem Versicherer in Verbindung setzen.

Häufig ist es sinnvoll, einen Kostenvoranschlag des Augenzentrums einzureichen und vor dem Eingriff eine schriftliche Auskunft zur möglichen Erstattung einzuholen.

Zahlt eine Zusatzversicherung das Augenlasern?

Auch bestimmte Zusatzversicherungen können Leistungen für refraktive Behandlungen enthalten.

Wie bei einer privaten Krankenversicherung unterscheiden sich die Bedingungen jedoch erheblich. Einige Tarife sehen feste Zuschüsse für Augenlaserbehandlungen vor, während andere entsprechende Eingriffe nicht einschließen.

Entscheidend sind deshalb die konkreten Versicherungsbedingungen.

Wer bereits eine Zusatzversicherung besitzt, sollte prüfen, ob Augenlaserbehandlungen ausdrücklich eingeschlossen sind und welche Voraussetzungen für eine Erstattung gelten.

Eine Versicherung erst kurz vor einer geplanten Behandlung abzuschließen, führt nicht zwangsläufig zu einer Kostenübernahme. Wartezeiten und weitere Tarifbedingungen können eine Rolle spielen.

Kann man die Kosten fürs Augenlasern von der Steuer absetzen?

Unter bestimmten Voraussetzungen können Kosten für medizinische Behandlungen steuerlich als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden.

Ob die Kosten einer konkreten Augenlaserbehandlung steuerlich anerkannt werden und welcher Betrag sich tatsächlich auswirkt, hängt von den individuellen steuerlichen Voraussetzungen ab. Unter anderem spielt die sogenannte zumutbare Belastung eine Rolle.

Patienten sollten deshalb Rechnungen und medizinische Unterlagen aufbewahren.

Bei größeren Behandlungskosten kann es sinnvoll sein, die individuelle Situation mit einem Steuerberater oder dem zuständigen Finanzamt zu klären.

Kann man Augenlasern finanzieren?

Mehrere Tausend Euro für beide Augen auf einmal zu bezahlen, ist nicht für jeden Patienten problemlos möglich. Viele Augenzentren bieten deshalb Finanzierungsmöglichkeiten oder Ratenzahlungen an.

Je nach Anbieter kann der Behandlungspreis beispielsweise über mehrere Monate verteilt werden.

Dabei sollte jedoch nicht nur auf die Höhe der monatlichen Rate geachtet werden. Entscheidend sind insbesondere:

  • Gesamtkosten der Finanzierung
  • Laufzeit
  • effektiver Jahreszins
  • mögliche Bearbeitungsgebühren
  • Voraussetzungen für eine Finanzierung

Eine vermeintlich niedrige Monatsrate kann durch eine lange Laufzeit zu höheren Gesamtkosten führen.

Wer eine Finanzierung nutzen möchte, sollte deshalb den Gesamtbetrag mit einer direkten Zahlung vergleichen.

Ist Augenlasern langfristig günstiger als Brille oder Kontaktlinsen?

Ob sich Augenlasern finanziell lohnt, hängt stark von den persönlichen Gewohnheiten ab.

Eine Brille kann mehrere Jahre getragen werden, während andere Menschen regelmäßig neue Modelle kaufen. Kontaktlinsenträger haben dagegen laufende Kosten für Linsen, Pflegemittel und gegebenenfalls zusätzliche Brillen.

Über einen Zeitraum von zehn oder zwanzig Jahren können dadurch erhebliche Ausgaben entstehen.

Eine Augenlaserbehandlung verursacht dagegen einen vergleichsweise hohen einmaligen Betrag. Allerdings bedeutet eine erfolgreiche Behandlung nicht automatisch, dass lebenslang keinerlei Kosten für Sehhilfen mehr entstehen.

Die Augen können sich im Laufe des Lebens verändern. Insbesondere die Alterssichtigkeit entwickelt sich unabhängig davon, ob zuvor eine Augenlaserbehandlung durchgeführt wurde. Später kann deshalb beispielsweise eine Lesebrille erforderlich werden.

Ein rein finanzieller Vergleich sollte daher immer über einen längeren Zeitraum betrachtet werden.

Kosten langfristig betrachten
Brille wiederkehrende Kosten
Kontaktlinsen & Pflegemittel laufende Kosten
Augenlasern einmalig mehrere Tausend Euro

Welche Variante langfristig günstiger ist, hängt vom individuellen Bedarf ab. Auch nach einer Augenlaserbehandlung können sich die Augen im Laufe des Lebens verändern und später wieder Sehhilfen erforderlich werden.

Warum sollte man Augenlaserpreise nicht nur nach dem günstigsten Anbieter vergleichen?

Bei einer Augenlaserbehandlung handelt es sich um einen medizinischen Eingriff. Der Preis sollte deshalb nicht das einzige Entscheidungskriterium sein.

Ein sehr günstiges Angebot kann durchaus seriös sein. Entscheidend ist jedoch, welche Leistungen enthalten sind und welche medizinischen Standards das Zentrum bietet.

Bei der Auswahl sollten unter anderem folgende Punkte berücksichtigt werden:

  • Erfahrung der behandelnden Augenärzte
  • Spezialisierung auf refraktive Chirurgie
  • ausführliche Voruntersuchung
  • moderne diagnostische Ausstattung
  • verwendetes Augenlaser-Verfahren
  • persönliche Beratung
  • strukturierte Nachsorge
  • transparente Darstellung der Gesamtkosten

Besonders wichtig ist eine sorgfältige Voruntersuchung. Nicht jeder Patient ist für jedes Augenlaser-Verfahren geeignet.

Ein seriöses Augenzentrum sollte deshalb nicht ausschließlich ein bestimmtes Verfahren verkaufen, sondern anhand der individuellen Untersuchung beurteilen, welche Behandlung medizinisch sinnvoll ist.

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Welche Augenlaser-Methode ist ihr Geld wert?

Eine pauschale Empfehlung für das beste oder preiswerteste Verfahren ist nicht sinnvoll.

LASIK, Femto-LASIK, SMILE Pro, PRK und Trans-PRK unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Technik, Voraussetzungen und des Heilungsverlaufs. Ein Verfahren, das für einen Patienten optimal geeignet ist, kann für einen anderen ungeeignet sein.

Deshalb sollte die Entscheidung nicht lauten: „Welches Verfahren ist am günstigsten?“, sondern vielmehr: „Welches Verfahren ist für meine Augen am besten geeignet?“

Erst wenn mehrere Behandlungsmöglichkeiten medizinisch infrage kommen, können Kosten ein zusätzliches Kriterium bei der Entscheidung sein.

Augenlaserzentren und Kosten vergleichen

Die Preise für Augenlaserbehandlungen unterscheiden sich zwischen Ärzten und Zentren teilweise erheblich. Ein Vergleich kann deshalb sinnvoll sein.

Dabei sollten jedoch Angebote mit vergleichbarem Leistungsumfang gegenübergestellt werden. Ein Preis inklusive umfangreicher Voruntersuchung und mehrerer Nachkontrollen ist nicht unmittelbar mit einem reinen Behandlungspreis vergleichbar.

aumedo unterstützt Sie dabei, spezialisierte Augenzentren und deren Behandlungsschwerpunkte zu finden. So können Sie sich vor einer persönlichen Beratung einen Überblick über geeignete Ansprechpartner in Ihrer Region verschaffen.

Fazit: Mit welchen Kosten muss man beim Augenlasern rechnen?

Die Kosten einer Augenlaserbehandlung liegen in Deutschland abhängig vom Verfahren und Anbieter grob zwischen 800 und 3.000 Euro pro Auge.

Oberflächenverfahren wie PRK oder Trans-PRK befinden sich häufig im unteren Bereich der Preisspanne. LASIK und Femto-LASIK liegen darüber, während moderne Verfahren wie SMILE Pro häufig zu den kostenintensiveren Behandlungsmöglichkeiten gehören.

Für beide Augen können damit Gesamtkosten von mehreren Tausend Euro entstehen.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen eine Augenlaserbehandlung in der Regel nicht. Bei privaten Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen hängt eine mögliche Erstattung vom jeweiligen Tarif und Versicherungsvertrag ab.

Bei einem Preisvergleich sollte nicht allein der niedrigste Betrag entscheidend sein. Erfahrung der Ärzte, Qualität der Voruntersuchung, geeignetes Verfahren und eine strukturierte Nachsorge sind mindestens ebenso wichtig.

Häufige Fragen zu den Kosten beim Augenlasern

Wie viel kostet Augenlasern für beide Augen?

Abhängig vom Verfahren und Anbieter können die Kosten für beide Augen grob zwischen etwa 1.600 und 6.000 Euro liegen. Entscheidend ist, welches Verfahren eingesetzt wird und welche Leistungen im Behandlungspreis enthalten sind.

Was kostet LASIK für beide Augen?

Bei einem Preis von ungefähr 1.000 bis 2.000 Euro pro Auge können für eine LASIK beider Augen etwa 2.000 bis 4.000 Euro anfallen. Die tatsächlichen Kosten unterscheiden sich je nach Augenzentrum und Leistungsumfang.

Wie viel kostet Femto-LASIK?

Für eine Femto-LASIK kann grob mit etwa 1.250 bis 2.600 Euro pro Auge gerechnet werden. Damit können für beide Augen Kosten von ungefähr 2.500 bis 5.200 Euro entstehen.

Was kostet SMILE Pro?

SMILE Pro gehört häufig zu den höherpreisigen Augenlaser-Verfahren. Als Orientierung können etwa 2.000 bis 3.000 Euro pro Auge angesetzt werden. Der tatsächliche Preis hängt vom jeweiligen Anbieter und den enthaltenen Leistungen ab.

Welches Augenlaser-Verfahren ist am günstigsten?

PRK und andere Oberflächenverfahren gehören häufig zu den günstigeren Augenlaser-Behandlungen. Der Preis sollte jedoch nicht darüber entscheiden, welches Verfahren durchgeführt wird. Maßgeblich sind die individuellen medizinischen Voraussetzungen.

Zahlt die Krankenkasse Augenlasern?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Augenlaserbehandlung zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit in der Regel nicht. Bei privaten Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen kann je nach Tarif eine teilweise oder vollständige Erstattung möglich sein.

Sind Voruntersuchungen im Preis enthalten?

Das unterscheidet sich zwischen den Anbietern. Manche Augenzentren rechnen die Voruntersuchung separat ab, andere bieten einen Gesamtpreis einschließlich Vor- und Nachuntersuchungen an. Vor der Behandlung sollte deshalb genau geklärt werden, welche Leistungen im genannten Preis enthalten sind.

Kann ich Augenlasern in Raten bezahlen?

Viele Augenlaserzentren bieten Finanzierung oder Ratenzahlung an. Konditionen, Laufzeiten und mögliche Zinsen unterscheiden sich jedoch. Vor Abschluss einer Finanzierung sollte deshalb der zu zahlende Gesamtbetrag geprüft werden.

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Hinweis: Unabhängige Orientierung für Ihre Augenbehandlung.
aumedo ist selbst kein Augenzentrum und führt keine Behandlungen durch. Wir bieten Ihnen einen Überblick über spezialisierte Augenzentren, Behandlungsmöglichkeiten und wichtige Kriterien für die Wahl eines geeigneten Anbieters. Die Informationen ersetzen keine individuelle augenärztliche Beratung oder Untersuchung.